Peter Dransfeld

PETER

DRANSFELD

mutig. ehrlich. offen. fair.

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Willkommen auf dieser Seite, die im Zusammenhang mit meiner politischen Arbeit entstanden ist.

 

2003 wurde ich überraschend, erstmals antretend im zweiten Wahlgang als Parteiloser gegen fünf Mitbewerber in den Ermatinger Gemeinderat gewählt. Meine Wahl war auch darum etwas Besonderes, weil ich als frisch Eingebürgerter die erste Gemeindeversammlung meines Lebens besuchte, als ich bereits gewählter Gemeinderat war. Dem Gemeinderat gehörte ich 8 Jahre an. Ich blicke dankbar zurück auf diese Zeit, in der ich viel gelernt habe, in der es nie um Parteien oder Vorteilsnahmen ging, sondern um die besten Lösungen für die Bevölkerung.

 

2012 wurde ich erstmals in den Grossen Rat, das Thurgauer Parlament, gewählt, damals als Vertreter der Sozialdemokratischen Partei (SP). Nach vier Lehrjahren und spannenden Jahren wurde ich 2016 wiedergewählt, mit dem zweitbesten Resultat von 170 Kandidierenden im Bezirk. 2018 habe ich mich nach gründlichem Abwägen der Grünen Partei und Fraktion angeschlossen, die mich 2019 zum Fraktionspräsidenten wählte. Ebenfalls 2019 durfte ich in den Nationalratswahlen das zweitbeste Resultat der Thurgauer Grünen verzeichnen, womit ich erster Ersatzkandidat für den ehrenvoll gewählten Kurt Egger wurde.

2020 erfolgte meine Wiederwahl in den Grossen Rat. Ich konnte meine Stimmenzahl von 2016 noch leicht übertreffen, lag auf dem dritten Platz von über 150 Kandidierenden im Bezirk. Den zweiten Platz bei den (parteifremden) Panaschierstimmen betrachte ich auch als Bestätigung für eine politische Arbeit, die über Parteigrenzen hinweg nach guten Lösungen sucht. Ich freue mich, in meiner dritten Amtszeit im Thurgauer Parlament dranzubleiben.

Mutig, ehrlich, offen und fair.

 

PRIVAT

Obgleich ledig, kinderlos und gelegentlich einsam am Wandern oder am Lesen, bin ich ein geselliger Mensch. Gemeinsam mit anderen Neues, Bleibendes und manchmal etwas Verrücktes zu erreichen, macht mir Freude. Etwa mit Freunden eine ziemlich schnelle Segelyacht zu bauen, eine Saxofon-Gugge und ein Gesangsquartett auf die Beine zu stellen, die Dorfmusik zu verjüngen, Kindern das Segeln beizubringen, Feuerwehrdienst zu leisten, skurille Fasnachtswagen zu bauen, eine Tessiner Berghütte zu bewirtschaften, mit dem Männerchor aussergewöhnliche Projekte zu wagen, nach 170 Jahren einen Aussichtsturm wiedererstehen zu lassen oder eine Beiz aufzumachen. Ehrenamtliche Vereinsarbeit gehört zu meinem Leben.

 

BERUF

Erst am Ende meines Studiums, dann aber umso klarer, festigte sich meine Freude an der Architektur. So fand ich, nach erster Praxis auf dem Bau, in Büros in St.Gallen, München und Schaffhausen sowie an zwei Lehrstühlen der ETH, den Mut zur Selbständigkeit - ohne Geld, ohne Beziehungen und ohne Schweizerpass. Umso dankbarer bin ich, dass unser Büro (www.dransfeld.ch) nach Durststrecken und dank engagierter Mitarbeiter zu einem der Grössten im Kanton wuchs, dass unsere Arbeit, in der Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielt, mehrfach ausgezeichnet wurde und wir auch erfolgreich Lehrlinge ausbilden.

 
Rede
Ermatingen

POLITIK

Trotz eher unpolitischem Elternhaus interessiert mich Politik seit Jugendjahren. Kurz nach meiner Einbürgerung bekam ich Gelegenheit, mich 8 Jahre im Gemeinderat zu bewähren und, anschliessend, mit einem Wahlkampfbudget von 300 Franken und ohne parteilichen Hintergrund, durch meine Wahl in den Grossen Rat auch die Kantonspolitik mitzugestalten. Ich verstehe Politik als ein Ringen um gute Ideen und bessere Lösungen; im Interesse der Menschen im Kanton, auch der weniger Privilegierten, im Interesse unseres Zusammenlebens, unserer Wirtschaft und unserer Umwelt. Machtanmassung, Selbstgefälligkeit und Filz sind mir suspekt.

IM GROSSEN RAT

Unsere Rolle im Parlament betrachte ich als kritisch-konstruktive Begleitung der Arbeit von Regierung und Verwaltung. Dass es mir einige Male gelungen ist, mitunter scharfe Kritik erfolgreich zu plazieren, ohne den Gesprächsfaden zum Regierungsrat oder zu andersdenkenden Ratskollegen abreissen zu lassen, schätze ich als Zeichen einer funktionierenden Demokratie. Vier Jahre in der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission, davon zwei Jahre als Subkommissionspräsident, hatte ich noch direkteren Einblick in die Arbeit des Kantons - und die Chance mich kritisch und zugleich konstruktiv einzubringen.

Leserbriefe

Voten

Vorstösse

 
 

WIRTSCHAFT

Als Selbständigerwerbender, Arbeitgeber und Ausbilder glaube ich an die Vereinbarkeit von gewerblichen sowie sozialen und ökologischen Anliegen. Ich schätze Markt und Wettbewerb. Ich engagiere mich im Gewerbeverein (etwa als OK-Chef einer Gewerbeausstellung) und praktiziere eine enge aber faire Zusammenarbeit mit dem lokalen und regionalen Gewerbe, das ich als Stütze unserer Gesellschaft sehe. Sich als Geschäftsinhaber für andere zu engagieren - ich war Präsident der Energiefachleute Thurgau, im Vorstand des Schweizerischen Sonnenenergieverbands und Experte für Lehrabschlussprüfungen - ist für mich selbstverständlich.

 

BAU & UMWELT

Unsere gebaute Umwelt qualitätvoll zu gestalten und dabei Ressourcen zu schonen, steht im Zentrum meiner beruflichen Arbeit - ist aber auch ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Dabei bin ich (grundsätzlich) Heilslehren und Dogmen gegenüber sehr skeptisch und vielmehr überzeugt, dass gute Lösungen beständige, wachsame und differenzierte Arbeit voraussetzen. Im Verwaltungsrat des EKT, das unseren Kanton mit Strom versorgt, darf ich die Rolle der Energieversorgung mitgestalten, was ich angesichts sich rasch wandelnder Anforderungen als sehr anspruchsvoll ansehe.

 

BILDUNG

Durch viele Umzüge habe ich als Kind und Jugendlicher viele Schulen kennengelernt - und eine Reihe überzeugender Persönlichkeiten, die mich ungeachtet geltender Systeme auch als Neuling gefördert haben. Später hatte ich, als Nachhilfe- und Hilfslehrer, als Hochschulassistent, Feuerwehrkader, Jugendarbeiter, Lehrlingsausbildner und Prüfungsexperte selber Gelegenheit, etwas weiterzugeben. All das hat mein Interesse an Bildung geweckt und meine Achtung gegenüber der Tatsache, dass bei uns fast alle Jugendlichen einen Weg in die Berufspraxis finden - eine Errungenschaft, die es zu verteidigen gilt.