Peter Dransfeld

PETER

DRANSFELD

mutig. ehrlich. offen. fair.

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Herzlichen Dank für Ihren Besuch auf dieser Seite. Zwei Jahre nach meiner Wiederwahl (mit dem zweitbesten Resultat im Bezirk), habe ich mich nach sechs Jahren politischer Arbeit in der Sozialdemokratischen Partei und Fraktion entschlossen, meine politische Arbeit im Kreis der Grünen fortzusetzen. 

Dieser Schritt erfolgte in Ruhe und in Dankbarkeit und Respekt gegenüber Werten und Vertretern der SP, denen ich weiterhin verbunden bin - zugleich aber auch in der Überzeugung, bei den Grünen eine bessere Basis zu finden, um das zu tun, was Politik für mich ausmacht.

Nach einem weiteren Jahr wurde ich als Kandidat für die Nationalratswahlen nominiert und, wenige Wochen später und relativ überraschend, zum Fraktionspräsident der Grünen im Grossen Rat gewählt.

Das damit verbundene Vertrauen freut mich und motiviert mich, einen Weg des offenen Dialogs und der Unabhängigkeit fortzusetzen. Gute Politik kann es meines Erachtens nur geben, wenn man in kritischer Distanz zum politischen Apparat bleibt - und nahe am Volk, von dem man gewählt wurde.

Dazu braucht es auch Sie: Zögern Sie also nicht mit kritischen Fragen, per Mail, Telefon oder Samstags zum Znüni im Seegarten. Und lesen Sie einige meiner Vorstösse, Leserbriefe oder Voten aus dem Grossen Rat.

Für Ihre Stimme an den Grossratswahlen vom 15. März 2020 danke ich Ihnen herzlich.

 

PRIVAT

Obgleich ledig, kinderlos und gelegentlich einsam am Wandern oder am Lesen, bin ich ein geselliger Mensch. Gemeinsam mit anderen Neues, Bleibendes und manchmal etwas Verrücktes zu erreichen, macht mir Freude. Etwa mit Freunden eine ziemlich schnelle Segelyacht zu bauen, eine Saxofon-Gugge und ein Gesangsquartett auf die Beine zu stellen, die Dorfmusik zu verjüngen, Kindern das Segeln beizubringen, Feuerwehrdienst zu leisten, skurille Fasnachtswagen zu bauen, eine Tessiner Berghütte zu bewirtschaften, mit dem Männerchor aussergewöhnliche Projekte zu wagen, nach 170 Jahren einen Aussichtsturm wiedererstehen zu lassen oder eine Beiz aufzumachen. Ehrenamtliche Vereinsarbeit gehört zu meinem Leben.

 

BERUF

Erst am Ende meines Studiums, dann aber umso klarer, festigte sich meine Freude an der Architektur. So fand ich, nach erster Praxis auf dem Bau, in Büros in St.Gallen, München und Schaffhausen sowie an zwei Lehrstühlen der ETH, den Mut zur Selbständigkeit - ohne Geld, ohne Beziehungen und ohne Schweizerpass. Umso dankbarer bin ich, dass unser Büro (www.dransfeld.ch) nach Durststrecken und dank engagierter Mitarbeiter zu einem der Grössten im Kanton wuchs, dass unsere Arbeit, in der Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielt, mehrfach ausgezeichnet wurde und wir auch erfolgreich Lehrlinge ausbilden.

 
Rede
Ermatingen

POLITIK

Trotz eher unpolitischem Elternhaus interessiert mich Politik seit Jugendjahren. Kurz nach meiner Einbürgerung bekam ich Gelegenheit, mich 8 Jahre im Gemeinderat zu bewähren und, anschliessend, mit einem Wahlkampfbudget von 300 Franken und ohne parteilichen Hintergrund, durch meine Wahl in den Grossen Rat auch die Kantonspolitik mitzugestalten. Ich verstehe Politik als ein Ringen um gute Ideen und bessere Lösungen; im Interesse der Menschen im Kanton, auch der weniger Privilegierten, im Interesse unseres Zusammenlebens, unserer Wirtschaft und unserer Umwelt. Machtanmassung, Selbstgefälligkeit und Filz sind mir suspekt.

IM GROSSEN RAT

Unsere Rolle im Parlament betrachte ich als kritisch-konstruktive Begleitung der Arbeit von Regierung und Verwaltung. Dass es mir einige Male gelungen ist, mitunter scharfe Kritik erfolgreich zu plazieren, ohne den Gesprächsfaden zum Regierungsrat oder zu andersdenkenden Ratskollegen abreissen zu lassen, schätze ich als Zeichen einer funktionierenden Demokratie. Vier Jahre in der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission, davon zwei Jahre als Subkommissionspräsident, hatte ich noch direkteren Einblick in die Arbeit des Kantons - und die Chance mich kritisch und zugleich konstruktiv einzubringen.

 
 

WIRTSCHAFT

Als Selbständigerwerbender, Arbeitgeber und Ausbilder glaube ich an die Vereinbarkeit von gewerblichen sowie sozialen und ökologischen Anliegen. Ich schätze Markt und Wettbewerb. Ich engagiere mich im Gewerbeverein (etwa als OK-Chef einer Gewerbeausstellung) und praktiziere eine enge aber faire Zusammenarbeit mit dem lokalen und regionalen Gewerbe, das ich als Stütze unserer Gesellschaft sehe. Sich als Geschäftsinhaber für andere zu engagieren - ich war Präsident der Energiefachleute Thurgau, im Vorstand des Schweizerischen Sonnenenergieverbands und Experte für Lehrabschlussprüfungen - ist für mich selbstverständlich.

 

BAU & UMWELT

Unsere gebaute Umwelt qualitätvoll zu gestalten und dabei Ressourcen zu schonen, steht im Zentrum meiner beruflichen Arbeit - ist aber auch ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Dabei bin ich (grundsätzlich) Heilslehren und Dogmen gegenüber sehr skeptisch und vielmehr überzeugt, dass gute Lösungen beständige, wachsame und differenzierte Arbeit voraussetzen. Im Verwaltungsrat des EKT, das unseren Kanton mit Strom versorgt, darf ich die Rolle der Energieversorgung mitgestalten, was ich angesichts sich rasch wandelnder Anforderungen als sehr anspruchsvoll ansehe.

 

BILDUNG

Durch viele Umzüge habe ich als Kind und Jugendlicher viele Schulen kennengelernt - und eine Reihe überzeugender Persönlichkeiten, die mich ungeachtet geltender Systeme auch als Neuling gefördert haben. Später hatte ich, als Nachhilfe- und Hilfslehrer, als Hochschulassistent, Feuerwehrkader, Jugendarbeiter, Lehrlingsausbildner und Prüfungsexperte selber Gelegenheit, etwas weiterzugeben. All das hat mein Interesse an Bildung geweckt und meine Achtung gegenüber der Tatsache, dass bei uns fast alle Jugendlichen einen Weg in die Berufspraxis finden - eine Errungenschaft, die es zu verteidigen gilt.